Arzneimittel

Homöopathische Arzneimittel werden aus Stoffen der Natur hergestellt. Ausgangsmaterialien sind Pflanzen, Tiere oder Mineralien. Die Herstellung solcher homöopathischer Arzneien aus diesen Materialien nennt man Potenzierung – eine schrittweise Verdünnung in einem Alkohol-Wasser-Gemisch und anschließende Verschüttelung dieser Lösung. Durch diesen Prozess wird die Arznei-Information des Ausgangsstoffes verstärkt und die Giftigkeit verringert.

Es gibt drei Verdünnungsstufen:
1:100 (C-Potenzen), 1:10 (D-Potenzen) und 1:50 000 (Q- oder LM-Potenzen). Arnika C12 heißt also, dass Arnika (Bergwohlverleih) 12mal im Verhältnis 1:100 verdünnt und anschließend (also 12mal) verschüttelt wurde. Die Anzahl der Verschüttelungsschläge sind unterschiedlich, in der Regel wird nach jedem Verdünnungsschritt 10–30 Mal verschüttelt. In den niederen Potenzen werden homöopathische Arzneien mit der Hand verschüttelt (bis zu C1000), danach übernehmen Maschinen die Verschüttelung.

riss-ordi_globuliIst die gewünschte Potenzstufe erreicht, wird die potenzierte Lösung auf eine bestimmte Menge an Zuckerkügelchen (=Globuli) verteilt.
Die Arznei-Information, die vom Arzneistoff auf das Lösungsmittel übergegangen ist, wird nun in die Zuckermoleküle integriert und gespeichert. Die Arznei-Information, die vom Arzneistoff auf das Lösungsmittel übergegangen ist, wird nun in die Zuckermoleküle integriert und gespeichert.